Kotelett on Tour

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Vor der Lidl-Filiale im Stuttgarter Westen protestierte die Greenpeace Gruppe Stuttgart am 7. August mit einem riesigen Kotelett. Ziel der Aktion vor der eindrucksvollen Kulisse war, auf Antibiotika-Rückstände im Fleisch aufmerksam zu machen, das unter anderem von Discountern wie Lidl angeboten wird. "Es werden einfach zu große Mengen dieser Medikamente in der Schweinezucht verwendet, so dass die Wirksamkeit von Antibiotika allgemein immer mehr nachlässt", fasste Sonja Schlosser von Greenpeace Stuttgart das Problem zusammen.

Wer wollte, konnte in einem Mini-Labor unter einer Schwarzlichtlampe selbst die Rückstände in Augenschein nehmen, die sich vor allem in den Knochen der Schweine ablagern.

Die Aktion steht im Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Aktionen in insgesamt 32 deutschen Städten zum Thema Ernährung und Fleischkonsum, mit der Greenpeace gegen die unwürdigen Bedingungen in der Fleischproduktion aufmerksam machen möchte.

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