Plastikmüll in den Meeren

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Am Samstag, 19. März, von 10.30 – 16.00 Uhr sammelten Ehrenamtliche der Greenpeace-Gruppe Stuttgart am Neckarufer in Bad Cannstatt und um die Seen im Stadtpark (Haltestelle Mineralbäder) Müll, vor allem Plastikmüll, auf.

Ein Teil des gesammelten Plastikmülls wurde gegenüber des Restaurants Flora und Fauna auf einer Leine wie auf einem Lehrpfad präsentiert. Daneben wurden interessierten Passanten am Infostand die Problematik, die Auswirkungen und Lösungsvorschläge buchstäblich plastisch erläutert.

Die AWS (Abfallwirtschaftsamt Stuttgart) war so freundlich Zangen und Müllsäcke zur Verfügung zu stellen und den Müll anschließend abzuholen.

Warum diese Aktion?

Plastikmüll ist ein globales Umweltproblem, das unsere Ozeane bedroht. Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr alleine von Land aus ins Meer – auch über die Flüsse. Plastikmüll verrottet nie. In den Meeren wird er von Sand und Steinen zerrieben. Die Sonne macht das Material brüchig. Am Ende ist das Plastik mikroskopisch klein, aber immer noch da. Meeressäuger und Fische schlucken die zum Teil giftigen Plastikteilchen. So kann das Plastik am Ende auch auf unserem Teller landen.

Neben Stuttgart fand dieser Aktionstag bundesweit in fast 60 Städten statt.

Wie Du einen Teil gegen die Vermüllung der Meere durch Plastik beitragen kannst, erfährst Du im Flyer „Plastikmüll in den Meeren“.

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Bericht in der Cannstatter Zeitung

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