Radentscheid Stuttgart

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Die Verkehrsplanung der Nachkriegsjahre dominiert

Fahrradfahren in Stuttgart? Wer seine Wege mit dem praktischsten und umweltfreundlichsten aller Verkehrsmittel in der Landeshauptstadt zurücklegt, wird mit allerhand Schwierigkeiten konfrontiert.

Zu wenige Radwege, oder solche, die im Nichts enden. Oder jene, die gefährlich nah an den Parkreihen der Autos verlaufen. Ampelschaltungen, die die Radler minutenlang auf eine Grünphase warten lassen. Kurzum: Die Infrastruktur Stuttgarts verharrt trotz mancher Bemühungen immer noch in der Verkehrsplanung einer rein autogerechten Stadt, wie sie in den Nachkriegsjahren bedauerlicherweise flächendeckend umgesetzt wurde.
 

Die Bürger sollen abstimmen

Um die Perspektive grundlegend zu verbessern und eine Verkehrswende in unserer Stadt einzuleiten, unterstützt Greenpeace Stuttgart die Initiative „Radentscheid Stuttgart“. Mit einem klar definierten Forderungskatalog soll das Fahrradfahren in Stuttgart sicherer und komfortabler werden. Das betrifft selbstverständlich die Radwege selbst, aber auch die Bereitstellung von Radabstellmöglichkeiten, ausgewogene Ampelschaltungen, die Pflege und Räumung der Radwege und vieles mehr.

In einem zweistufigen Verfahren werden ab Ende Mai / Anfang Juni 2018 Unterschriften für den Radentscheid gesammelt. Ist die Marke von 20.000 Unterschriften erreicht, so kann bei der Stadt ein Bürgerbegehren initiiert werden, damit in der zweiten Phase die Ziele der Initiative zur Abstimmung kommen.

Aktuelle Informationen gibt es auf dieser Seite oder direkt auf der Webseite der Initiative „Radentscheid Stuttgart“.

 

Weiterführende Links

Initiative Radentscheid Stuttgart
Studie zur Verkehrswende von Greenpeace

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