Sommer, Sonne und Grillspaß

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Mit Freunden draußen grillen, Spass haben und dabei an die Umwelt denken – daran hat Greenpeace Stuttgart im Zuge der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg mit einer Grillaktion im Stadtgarten erinnert. Im Schlossgarten konnten interessierte Passanten viele Tipps bekommen, wie man beim Grillen die Umwelt schont, und trotzdem Leckeres vom Grill auf den Teller kommt.

Es geht hier nicht nur um die umweltfreundliche Grillkohle, deren Verkaufsstellen von Greenpeace Stuttgart recherchiert und in einem Flyer veröffentlicht wurden, sondern auch um das Drumherum, d.h. auf Plastik und Aluminium zu verzichten und bei Papier im Hinblick auf den damit verbundenen Holzverbrauch Produkte mit dem Blauen Engel zu verwenden. Umweltfreundliche Grillkohle hat ein FSC-Siegel oder besteht aus Olivenkernen. Beim Grillgut selbst, das am besten auf einem Campinggrill liegt, können ebenfalls verschiedene Dinge beachtet werden. Die meisten denken beim Grillen an Steaks und anderes Fleisch.

Dabei lohnt sich ein Blick auf die Herkunft. Billigfleisch kommt aus Massentierhaltung. Die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem Soja aus Südamerika ist hier üblich. Eine Alternative ist Biofleisch. Futter wird auf Demeter- und Biolandhöfen beispielsweise nicht importiert, sondern selbst erzeugt. Auch beim Fisch kann auf Umweltverträglichkeit geachtet werden. Aus Gründen der Überfischung der Meere sollten Fischart, Fanggebiet und -methode bekannt sein. Ob diese noch empfehlenswert sind, verrät der Fischratgeber von Greenpeace. Mal ganz auf tierische Produkte verzichten kann man jedoch auch. Das testete die Greenpeacegruppe am Samstag und grillte Gemüsespieße zur Verkostung. Rezepte für das Grillen mit Gemüse und die genannten Tipps rund ums umweltverträgliche Grillen sind im Grillspaß-Flyer enthalten.

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