Postwachstum: Gemeinwohlökonomie als reale Utopie?

Datum

25.01.2018 - 19:30 bis 21:30 Uhr

Ulrike Stegmaier von der Initiative für Gemeinwohlökonomie Stuttgart
spricht über "Postwachstum: Gemeinwohlökonomie als reale Utopie?"
am Donnerstag, den 25. Januar 2018, 19.30 Uhr,
im Forum 3, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart

Greenpeace Stuttgart lädt herzlich zu diesem Vortrag ein.

„We are winning battles, but losing the planet“ - Kumi Naidoo, Greenpeace
International
Trotz gestiegenem Umweltbewusstseins und Fortschritte beim Umweltschutz
verschlechtert sich die Situation von Natur und Umwelt. Wie kann das sein?

Wachstumszwang in Wirtschaft und Gesellschaft
Überall Wachstumsorientierung bis Wachstumszwang nach der These:
Moderne Gesellschaften müssen unaufhörlich wachsen, beschleunigen und sich verändern.
Aber: Wachstum und Beschleunigung erzeugen soziale, psychische und ökologische

Folgeschäden

  • Globaler Ressourcenverbrauch steigt unaufhörlich.
  • Die ökologischen Belastungsgrenzen sind in vielen Feldern dramatisch überstiegen.
     

Ziel einer Postwachstumsgesellschaft ist: Gesellschaft und Wirtschaft müssen nicht
wachsen

  • Für eine Transformation braucht es einen strukturellen und kulturellen Wandel:
    Strukturell: Weniger Produktion und Konsum, geringerer Ressourcenverbrauch pro produzierter
    oder konsumierter Einheit sowie Kreislaufwirtschaft (eingesetzte Ressourcen immer wieder neu nutzen)
  • Kulturell: Gutes Leben heißt nicht immer schneller, besser, mehr.
     

Wie kann das konkret aussehen?
Könnte eine Gemeinwohlökonomie dabei helfen?

im Forum3
Gymnasiumstraße 21
70173 Stuttgart
Deutschland