Billigfleisch: Nein danke!

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Billigfleisch – viele Passanten wussten gleich worum es geht: Schnitzel haben schlechte Noten beim Umweltschutz. Massentierhaltung ist Tierquälerei. Vor einem Jahr hatten – u.a. auf Druck von Greenpeace – die grossen Lebesmittelketten das "Haltungslabel" für unverarbeitete Fleischwaren eingeführt. Die Stufen 1-4 geben Auskunft, aus welcher Art von Haltung das Fleisch kommt.
 
Überwiegend Billigfleisch in den Regalen
Nun zeigt sich das Problem: In den Regalen liegen zum weitaus überwiegenden Teil Ware der Haltungsstufen 1-2 , die schlechtesten Katergorien. Aus Sicht von Greenpeace und Tierschutzorganisationen ist nicht akzeptabel. Der verfügbare Platz pro Tier ist viel zu klein, quälende Praktiken wie Ferkelkastration und Abschneiden der Ringelschwänze bei Schweinen sind weiterhin zulässig.
 
Greenpeace fordert die Handelsketten auf, das Fleischangebot sukzessive auf Ware der Klasse 3 und 4 umzustellen. Ziel ist: Weg von Billigfleisch, hin zu mehr Wertschätzung und einem massvollen Fleischkonsum! Viele Passanten gaben ihre Unterschrift, welche wir am Ende der Aktion der Lidl-Filiale übergeben haben.

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