Ideen für ein grünes zuhause

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Auch wir ehrenamtich Aktiven bei Greenpeace Stuttgart haben aufgrund der Coronapandemie auf die Arbeit von zuhause aus umgestellt.
Hier ist Folge 2 von "Zuhause bleiben und trotzdem was für die Umwelt und das Klima tun".
Wir geben Tipps wie das geht.
 

Tipp 4

Zunächst als Ergänzung zu den erwähnten online-Petitionen, die jede/r von zuhause aus unterschreiben kann,
möchten wir auf diese brandaktuelle Petition hinweisen, die die Corona-bedingte Wirtschaftsflaute zum Thema hat.
In der Zeit nach der Corona-Krise werden milliardenschwere Programme die Konjunktur ankurbeln. Das ist jetzt die Chance, auch den Klimaschutz voranzubringen.
Fordern Sie die Regierung auf, dieses Geld für den Umbau zu einer grünen und fairen Wirtschaft einzusetzen.
 

Tipp 5

Sie sind wegen Corona in Kurzarbeit und möchten Ihren Geldbeutel schonen?
Wie wäre es mit Gemüse aus Balkonien? Oder auch vom Fensterbrett. Frisches Gemüse aus Balkonien geht auch im Stuttgarter Talkessel.
Am besten mit samenfesten Sorten. Samenfest ist der Clou, der Gärtner kann damit sein eigenes Saatgut gewinnen. Einmal kaufen und immer wieder aussäen. Genial oder?
Für den Anfang ins Balkongärtnern empfehlen wir einfache Schnittsalate, z.B. Salatrauke. Diese kann das ganze Jahr über in einen Topf gesät werden. Ideal ist dafür torffreie Bioerde.

Auf dem Balkon oder dem Fensterbrett macht sich bunter Mangold sehr dekorativ. Mangold ist zweijährig, die Blätter können auch im Winter geerntet werden.
Dazu die äußeren Blätter abschneiden. Je nach Jahreszeit kann nach 2-4 Wochen wieder geerntet werden.

Und was ist im Winter? Muss alles weggeräumt und die Töpfe ausgeleert werden? Nein!
Man braucht die Erde nicht ausleeren und wieder runter zum Biomüll schleppen. Einfach den Topf draußen stehen lassen.
Wenn man im Frühjahr z.B. Postelein ausgesät hat und einen Teil davon blühen lässt, kann man nächstes Jahr wieder ernten. Ganz von selbst.
Samenfestes Saatgut gibt es bei verschieden Bezugsquellen, z.B. Dreschflegel, Prospecierara, Bingenheimersaatgut, Biogartenversand.


Tipp 6

Sie haben zuviel Lebensmittel gehamstert? Das Mindesthaltbarkeitsdatum läuft demnächst ab?
Dann geben Sie die Sachen einfach in einen Foodsharing-Fairteiler in Ihrer Nähe. Weniger wegwerfen schont die Umwelt und das Klima.
Mehr zum Fairteiler und Foodsharing allgemein hören Sie in diesem Interview von Greenpeace-Radio Stuttgart mit Ulf Bannick von foodsharing.de:


Auf foodsharing.de finden Sie eine Karte mit Fairteilern in Ihrer Nähe.
Auch in den jetzigen Corona-Ausgangsbeschränkungen können Sie Lebensmittel in einen Fairteiler bringen oder sich von dort holen.
Aber bitte beachten Sie die Hinweise vor Ort.

Tipp 7

Die Sparfüchse unter uns haben recherchiert und nachgeprüft, dass man beim Backen mit Hefe die Menge an eingesetzter Hefe erheblich reduzieren kann.
Die Formel lautet: Halbierung der Hefemenge --> Verdoppelung der Gehzeit des Teigs.
Wenn also im Rezept z.B steht, 42 Gramm Hefe (entspricht einem halben Hefewürfel) und 1 h Gehzeit, dann reicht es auch aus, nur 1/8 zu nehmen, also ca. 5-6 Gramm,
und den Teig 8 h über Nacht gehen zu lassen. Im homeoffice haben Sie auch öfter mal die Gelegenheit, den Teig zu kontrollieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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