Rettet den Danni!

Media

Klicke hier, um durch Deine Unterschrift die Rodung zu stoppen.

Der Hambacher Forst wurde zum Symbol für den Kohleausstieg.  Der Dannenröder Forst steht nun für die Mobilitätswende. Denn Treibhausgase senken, grüne Mobilität auszubauen und gleichzeitig einen intakten Mischwald mit Bäumen, die rund 250 Jahre alt sind,  für den Bau einer Autobahn roden – das passt nicht zusammen. Für den Autobahnbau gefällt werden sollen  im Dannenröder Wald  270 000 m² im und 500 000 m² im benachbarten Herrenwald. Hinzu kommen acht Hektar auf mehreren kleineren Flächen.

Der Weiterbau der A49 zwischen Schwalmstadt und Homberg/Ohm schreitet voran. Der 31 Kilometer lange Lückenschluss zur A5 wird von den Befürwortern weiter versucht voranzutreiben und durch entsprechende Argumente zu unterstützen versucht. Nach 40 Jahren Planung begannen die Bauarbeiten mit den Baumfällungen am 1. Oktober, 2024 soll die neue Autobahn fertig sein. Aktuell endet die A49, die von Kassel aus nach Süden führt, bei der Ortschaft Neuental im Schwalm-Eder-Kreis. Der knapp zwölf Kilometer lange Abschnitt von dort nach Schwalmstadt wird gerade gebaut. Die Fortführung dieser Autobahn, die nach Vollendung den Großraum Kassel besser mit Mittelhessen verbinden soll und mit Anschluss an die A5 Anbindung an das überregionale Autobahnnetz bekommt, war mit dem Fernstraßenausbaugesetz des Bundes beschlossen worden, und auch die schwarz-grüne Landesregierung hat sich für die Fertigstellung ausgesprochen. Dennoch wird aus eigenen Reihen zugeben, dass diese Eingriffe für die Natur erheblich sind, auch wenn gut gemeinte Erhaltungsmaßnahmen beschlossen wurden. Geplant sei neuer Wald, Laichgewässer für Amphibien sowie naturnahe Auen- und Laubwälder. Auch die europäische Wasserrahmenrichtlinie sei wohl berücksichtigt worden. Denn die Gegend rund um Stadtallendorf gilt als wichtigste Trinkwasserressource für Mittelhessen. Die Sorge, dass die Erdbewegungen durch den Bau Schadstoffe im Boden freisetzen, die dann ins Grundwasser gelangen, ist zentral. Ebenso die Kritik, dass der echte Wald und seine Bewohner für ein Stück mehr Teer weichen müssen.  Dem Dannenröder Wald läuft die Zeit davon. Deshalb ruft Greenpeace gemeinsam mit dem BUND und Campact dazu auf, den Dannenröder Wald zu erhalten und die geplante A49-Erweiterung zu stoppen.

Wir fordern den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auf, die schon begonnene Rodung zu stoppen, bis offene ökologische Fragen geklärt sind. Gleichzeitig muss Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den weiteren Bau der A49 stoppen und natur- und klimaverträgliche Alternativen entwickeln. 

Klicke hier, um durch Deine Unterschrift Petition die Rodung zu stoppen.

Tags