Rote Karte, Frau Klöckner!

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EIn armes Schwein auf Tour in Stuttgart.

Die Tourdaten passend zur Grillsaison:

Mittwoch, 19.08.         Zeit:   16-18 Uhr           Ort:    Edeka, Epplestraße 4, S-Degerloch

Samstag, 29.08.         Zeit:   10-12 Uhr           Ort:    Aldi, Stuttgarter Str. 9, S-Feuerbach

Wußten Sie, dass etwa 88% der Frischfleisch-Eigenmarken in Supermärkten aus qualvoller, häufig gesetzeswidriger Haltung stammen? Sie können dieses an den Haltungsformen 1 und 2 erkennen. Das System Billigfleisch ist krank: Der Corona-Ausbruch bei Tönnies und anderen Schlachtbetrieben liefert erneut Belege für die verantwortungslose Ausbeutung von Arbeiter*innen, die Qual der Tiere, das leichtfertige Spiel mit unserer Gesundheit und die gefährlichen Folgen für die Umwelt. Greenpeace setzt sich mit der Aktion „Rote Karte für Billigfleisch“ bundesweit gegen den Handel und die Produktion von Billigfleisch ein.  Greenpeace fordert den Handel auf, das Fleisch der niedrigsten zwei Haltungsformen aus den Regalen zu nehmen. Von der Bundeslandwirtschaftsministerin erwarten wir eine verpflichtende Kennzeichnung der Tierhaltung auf allen Fleischprodukten statt eines nur freiwilligen Labels auf Frischfleisch. Die Ministerin und ihre Vorgänger*innen von der CDU/CSU haben jahrelang nötige Reformen verschleppt, blockiert und auf freiwillige Besserung der Branche gesetzt. So kann es nach der Corona-Krise nicht weitergehen!

Um den Umbau der Tierhaltung in Deutschland gezielt zu fördern, hat Greenpeace die Einführung einer zweckgebundenen Tierwohl-Abgabe auf tierische Produkte vorgeschlagen. Mit den Einnahmen könnten Landwirtinnen und Landwirte unterstützt werden, die investieren, um die Haltungsbedingungen in ihren Ställen zu verbessern.

Schicken auch Sie eine Rote Karte an die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Fordern Sie die Ministerin auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und Schluss zu machen mit dem kranken System Billigfleisch.

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