Wald retten, Kohle stoppen!

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Als Solidaritätsbekundung setzten Greenpeace-Aktivisten am Samstag in Stuttgart, im oberen Schlossgarten, ein Zeichen gegen die geplante Rodung des Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier.

"Wir stehen für den Erhalt dieses einzigartigen Waldes, für einen schnellen Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit."

Während in Berlin die Kohlekommission an einem sozialverträglichen Kohleausstieg der Bundesrepublik Deutschland arbeitete, hält der Energiekonzert RWE weiterhin am Braunkohletagebau fest. Bei der Verstromung von Kohle, insbesondere Braunkohle, werden pro erzeugter Energieeinheit große Mengen des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid freigesetzt.

Um die Klimaschutzziele Deutschlands noch erreichen zu können gilt es aber gemeinschaftlich an einer Lösung für eine klimafreundliche Energieversorgung zu arbeiten. Dass dies möglich ist zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) im Auftrag von Greenpeace. So müsste rund ein Drittel der deutschen Braunkohlekraftwerke umgehend abgeschaltet und ein weiteres Drittel sukzessiv gedrosselt werden. Die wegfallende Braunkohleverstromung könnte größten Teils durch erneuerbare Sonnen- und Windenergie gedeckt werden.

Die geplante Rodung des Hambacher Waldes für den Braunkohleabbau durch RWE belastet die Zusammenarbeit innerhalb der Kohlekommission und ist im Zeichen des Klimawandels nicht akzeptabel.

Darum: Wald retten, Kohle stoppen!
Demo: Samstag, 6. Oktober, Um 12 Uhr am Bahnhof Buir, Hambacher Wald

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Alles zur Demo am 6.10.